Digitaler Stress

Digitaler Stress als Unterform des Stresses ist kein neues Phänomen, sondern bereits seit Mitte der 1980er Jahre als spezifische Stressform ausgemacht.

Digitaler Stress oder Technostress tritt dann auf, wenn die Anforderungen, die durch den Umgang mit den digitalen Technologien oder Medien an uns gestellt werden, nicht mit unseren Ressourcen zusammen passen. Er wird erlebbar als Reaktion des Körpers, wenn man z. B. als Benutzerin oder Benutzer durch neue technische Geräte oder Systeme überfordert ist oder die technischen Geräte und Systeme nicht so arbeiten, wie wir das gerne hätten.

Ob der Umgang mit digitalen Technologien oder Medien als Fehlbelastung wahrgenommen wird, hängt von der individuellen Einschätzung der jeweiligen Nutzerinnen und Nutzer ab.

In einer 2018 veröffentlichten Studie aus Deutschland wird als größter Stressfaktor im Umgang mit digitalen Technologien „Verunsicherung“ genannt, gefolgt von „Unzuverlässigkeit“ und „Überflutung“. Zur Studie geht es Opens external link in new windowhier Gimpel, H.. Lanzl, J., Manner-Romberg, T., Nüske, N. (2018), „Digitaler Stress in Deutschland. Eine Befragung von Erwerbstätigen zu Belastung und Beanspruchung durch Arbeit mit digitalen Technologien“. Düsseldorf, ISSN: 2509-2539 (= Forschungsförderung Working Paper, Nr. 101).

Welche Belastungsfaktoren auftreten können und welche Folgen diese konkret auf die Beschäftigten möglicherweise haben und welche Lösungsansätze es gibt, wird exemplarisch in folgender Veröffentlichung dargestellt: „Belastungsfaktoren der digitalen Arbeit. Eine beispielhafte Darstellung der Faktoren, die digitalen Stress hervorrufen.“ Opens external link in new windowLink

Wenn Sie neue Technologien einführen wollen, überlegen Sie vor Einführung, wie Sie die Potenziale von 4.0-Technologien (inkl. Künstlicher Intelligenz) in Ihre betrieblichen Prozesse einbinden und einführen. Unterstützung hierbei kann Ihnen z. B. der Selbstbewertungscheck „Potenzialanalyse Arbeit 4.0“ der Offensive Mittelstand geben: Opens external link in new windowwww.check-arbeit40.de

Stand: April 2021